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Errichtung einer Gemeinschaftsunterkunft
für Geflüchtete
Wohnen

Gemeinschaftsunterkunft Bunsenstraße, Kassel

2015-2016

 

ARGE Bunsenstraße

 

WOHNEN - bezahlbar, vielfältig, attraktiv

Auszeichnung der Landesinitiative +Baukultur

in Hessen, 2016

Teilnahme am Tag der Architektur, 2017

 

Die Unterbringung von Geflüchteten orientiert sich im We-sentlichen an den gleichen Wohnbedürfnissen wie für alle anderen Menschen auch: private Rückzugsräume, über-schaubare Gruppengrößen, gut positionierte Gemein-schaftsräume sowie vielfältige und gegliederte Freiräume für die Entwicklung einer guten Nachbarschaft.

 

In der Bunsenstraße entstanden keine Containerlösungen oder temporäre Provisorien, sondern "ganz normale" und sparsame Wohnungen, die zunächst in höherer Belegung als Gemeinschaftsunterkunft dienen und später in gleicher Form als sozial geförderte Wohnungen vermietet werden können. Mit einfachen Maßnahmen können diese auch in Studentenappartments umfunktioniert werden.

 

Die Gemeinschaftsunterkunft besteht aus fünf dreige-schossigen Baukörpern - einem Eingangsgebäude mit Mehrzweckraum, Büro und Hausmeister im Erdgeschoss sowie zwei Gebäuden, die jeweils durch ein außen liegen-des Treppen- und Spielhaus zu einer Hofanlage verbunden werden.

 

Die Notwendigkeit der Unterbringung von Geflüchteten

wird für ein Stück Stadtentwicklung und eine dauerhafte, zukunftsorientierte Investition genutzt.

 

Das auch als sogenanntes "Kasseler Modell" in der Fach-welt beachtete Projekt ist eine gemeinschaftliche Entwick-lung von mehreren Kasseler Architekturbüros.

 

Baufrösche Architekten und Stadtplaner GmbH / foundation 5+ architekten landschaftsarchitekten und planer / HHS Planer + Architekten AG / Clemens Kober Architekt BDA / Reichel Architekten BDA / Spöth Architekten

 

Fotos: Constantin Meyer

 

 

 

 

 

© Reichel Architekten / 2017